Medikamente, die Sie bei COPD vermeiden sollten: Atemversagen verhindern

Medikamente, die Sie bei COPD vermeiden sollten: Atemversagen verhindern

Medikamenten-Risiko-Checker für COPD-Patienten

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Bei COPD ist jede Medikamenteneinnahme eine Abwägung. Was bei anderen hilft, kann bei Ihnen das Atemversagen verschlimmern - manchmal mit tödlichen Folgen. Die meisten Betroffenen wissen nicht, dass ihre Blutdrucktablette, Schmerzmittel oder Schlafpillen ihre Lunge zusätzlich belasten. Es geht nicht darum, alle Medikamente abzusetzen. Es geht darum, die falschen zu erkennen und durch sichere Alternativen zu ersetzen.

Opioide: Die stille Bedrohung

Opioid-Schmerzmittel wie Morphin, Oxycodon oder Hydromorphone sind bei COPD besonders gefährlich. Sie dämpfen nicht nur den Schmerz, sondern auch die Atemzentren im Gehirn. Bei gesunden Menschen ist das kein Problem. Bei COPD-Patienten, deren Lunge schon schwer arbeitet, kann eine kleine Dosis ausreichen, um die Atmung so stark zu verlangsamen, dass es zur Atemstillstand kommt.

Die CDC dokumentierte 2021 über 1.200 Todesfälle in den USA, die direkt mit Opioiden bei COPD in Verbindung standen - ein Anstieg von 12 % seit 2019. Selbst bei geringer Dosis steigt das Risiko für Atemversagen um 37 %, wie die American Thoracic Society 2022 berichtete. Besonders kritisch ist die Kombination mit anderen beruhigenden Mitteln. Wer Opioid und Benzodiazepin (z. B. Diazepam oder Alprazolam) zusammen nimmt, erhöht das Risiko für einen vollständigen Atemstillstand um das Vierfache. Das zeigt eine Studie im Chest Journal aus dem Jahr 2022.

Schlafmittel wie Zolpidem (Ambien) oder Eszopiclon (Lunesta) gehören ebenfalls in diese Gefahrenzone. 28 % der COPD-Patienten, die 2021 wegen Atemversagen ins Krankenhaus kamen, hatten kurz zuvor solche Medikamente eingenommen - laut National Institutes of Health.

Non-selective Beta-Blocker: Versteckte Atemhemmer

Viele COPD-Patienten haben auch Herzprobleme. Deshalb verschreibt man oft Beta-Blocker. Aber nicht alle sind gleich. Non-selective Beta-Blocker wie Propranolol, Nadolol oder Timolol blockieren nicht nur die Herzrezeptoren, sondern auch die Beta-2-Rezeptoren in den Lungen. Diese Rezeptoren sind dafür zuständig, die Atemwege zu weiten. Wenn sie blockiert werden, verengen sich die Bronchien - genau das, was COPD-Patienten am wenigsten brauchen.

Eine Metaanalyse aus 2022 im Respiratory Medicine zeigte: Wer Propranolol nimmt, hat ein 31 % höheres Risiko für einen akuten COPD-Schub als jemand, der einen selektiven Beta-Blocker wie Metoprolol einnimmt. Eine Studie in Pharmacoepidemiology and Drug Safety fand heraus, dass 18 % der COPD-Patienten mit Herzproblemen versehentlich Propranolol bekommen - und das führt jährlich zu etwa 4.200 vermeidbaren Krankenhausaufenthalten in den USA allein.

Die GOLD-Richtlinien 2023 empfehlen klar: Propranolol und ähnliche Medikamente bei COPD vermeiden. Metoprolol, Bisoprolol oder Nebivolol sind die sicheren Alternativen. Ein Patient mit 25 Jahren COPD beschrieb es so: „Nach dem Wechsel von Propranolol zu Metoprolol verbesserte sich mein FEV1 um 15 % - ich wusste nicht, wie sehr das alte Medikament meine Lunge erstickt hat.“

Anticholinergika: Der Schleim, der erstickt

Erste Generation Antihistaminika wie Diphenhydramin (Benadryl) oder Hydroxyzin sind in vielen Über-the-Counter-Medikamenten enthalten - gegen Allergien, Schnupfen oder Schlafstörungen. Sie wirken anticholinergisch. Das bedeutet: Sie trocknen die Schleimhäute aus. Bei COPD ist das katastrophal.

Die Schleimproduktion ist bei COPD schon erhöht. Anticholinergika machen den Schleim dicker und klebriger. Eine Studie aus 2021 im Annals of Allergy, Asthma & Immunology zeigte: Diese Medikamente erhöhen die Viskosität des Auswurfs um 22-35 %. Dicker Schleim lässt sich nicht mehr abhusten. Er verstopft die Atemwege - und löst einen Schub aus.

Auch trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin gehören dazu. Sie haben starke anticholinerge Wirkungen. Eine Studie im Journal of Clinical Psychiatry aus 2022 fand: 27 % der COPD-Patienten, die Amitriptylin nahmen, hatten verschlechterte Atemsymptome - im Vergleich zu nur 9 % bei SSRI-Medikamenten wie Sertralin oder Escitalopram.

Die Beers-Kriterien 2023 der American Geriatrics Society listen beide Medikamentengruppen explizit als „nicht geeignet“ für ältere COPD-Patienten auf. Wenn Sie ein Medikament gegen Allergien oder Schlafstörungen einnehmen, prüfen Sie immer die Wirkstoffliste. Suchen Sie nach „Diphenhydramin“, „Hydroxyzin“, „Oxybutynin“ oder „Cyclobenzaprin“ - alle haben anticholinerge Effekte.

ACE-Hemmer: Der Husten, der nicht aufhört

ACE-Hemmer wie Lisinopril oder Enalapril sind beliebte Blutdruckmittel. Aber sie haben eine Nebenwirkung, die viele Ärzte unterschätzen: einen chronischen, trockenen Husten. Bei 12-20 % der Patienten tritt er auf - bei Asiaten sogar bei 35 %, bei Afroamerikanern bei 25 %, bei Weißen bei 15 %, wie der Pharmacogenomics Knowledgebase 2023 festhielt.

Für einen COPD-Patienten ist das ein Teufelskreis. Er hat schon einen chronischen Husten. Jetzt kommt ein weiterer dazu - und er wird als „COPD-Schub“ missverstanden. Viele Patienten bekommen dann mehr Inhalatoren, obwohl das Problem gar nicht in der Lunge liegt, sondern im Blutdruckmedikament.

Die American Heart Association empfiehlt seit 2023 klar: Bei COPD-Patienten mit Bluthochdruck stattdessen ARB-Medikamente wie Losartan oder Valsartan verwenden. Sie wirken ebenso gut, aber verursachen fast nie einen Husten - die Rate an Husten-bedingten Komplikationen sinkt um 68 %.

Gekachelte Lunge mit dickem Schleim, gefährliche Schlaf- und Schmerzmittel werfen Schatten

Antibiotika: Die unauffällige Falle

Clarithromycin (Biaxin), ein häufig verschriebenes Antibiotikum bei Lungeninfektionen, ist bei COPD riskant - nicht weil es die Lunge schädigt, sondern weil es andere Medikamente gefährlich verstärkt. Es hemmt das Leberenzym CYP3A4. Dadurch steigt die Konzentration von Opioiden im Blut um bis zu 60 %. Ein Patient, der normale Dosen von Oxycodon nimmt, kann plötzlich eine toxische Dosis bekommen - ohne dass der Arzt es ahnt.

Azithromycin wird manchmal prophylaktisch bei COPD eingesetzt, um Schübe zu verhindern. Aber es kann das QT-Intervall im EKG verlängern - um 10-15 Millisekunden im Durchschnitt, wie eine Studie im Journal of the American College of Cardiology 2022 zeigte. Bei COPD-Patienten, die oft auch Herzrhythmusstörungen haben, kann das lebensgefährlich werden, besonders wenn sie gleichzeitig andere QT-verlängernde Medikamente nehmen.

Muskelrelaxantien: Die unterschätzte Gefahr

Cyclobenzaprin (Amrix), Methocarbamol oder Carisoprodol werden oft bei Rückenschmerzen verschrieben. Aber sie wirken zentralnervös - und dämpfen die Atmung. Eine Studie aus dem Mayo Clinic Proceedings aus dem Jahr 2020 fand: 22 % der COPD-Patienten, die Muskelrelaxantien einnahmen, mussten innerhalb von 30 Tagen wegen Atemnot ins Krankenhaus.

Es gibt keine sichere Dosis. Keine „nur einmal“. Wenn Sie COPD haben und einen Rücken haben, fragen Sie Ihren Arzt nach physikalischer Therapie, Dehnübungen oder sicheren Schmerzmitteln wie Paracetamol - nicht nach Muskelrelaxantien.

Was tun? Ihre Handlungsschritte

1. Alle Medikamente sammeln: Nehmen Sie alle Pillen, Tropfen, Cremes und Nahrungsergänzungsmittel mit zum Arzt - alles. Das nennt man „Brown Bag Review“. Viele Patienten vergessen, dass ihre Allergietablette oder ihr Schlafmittel auch Medikamente sind.

2. Prüfen Sie auf die roten Flaggen: Suchen Sie in Ihrer Liste nach: Opioiden, Benzodiazepinen, ersten-Generation-Antihistaminika, non-selectiven Beta-Blockern, Muskelrelaxantien, ACE-Hemmern und bestimmten Antibiotika.

3. Fragen Sie nach Alternativen: „Gibt es ein sicheres Medikament, das das Gleiche bewirkt?“ Fragen Sie nicht nur nach dem Wirkstoff, sondern nach der Wirkungsweise. „Ist das ein selektiver Beta-Blocker?“ „Ist das ein SSRI und kein Trizyklisches Antidepressivum?“

4. Pharmazeutische Beratung nutzen: Eine Studie aus 2023 im Journal of Managed Care & Specialty Pharmacy zeigte: Wer eine pharmazeutische Medikationsprüfung macht, reduziert Krankenhausaufenthalte um 29 %. Apotheker sind speziell ausgebildet, um gefährliche Wechselwirkungen zu finden - nutzen Sie diese Ressource.

5. Anticholinerge Last berechnen: Nutzen Sie die Anticholinergic Cognitive Burden Scale (ACB-Skala). Jedes Medikament bekommt einen Wert von 0 bis 3. Addieren Sie alle Werte. Bei einer Gesamtsumme von 3 oder mehr ist das Risiko für Atemverschlechterung deutlich erhöht.

Arzt und Patient prüfen Medikamenten-Belastungsskala, rote Summe warnt vor Atemrisiko

Was ist mit Schmerzmitteln?

Paracetamol (Acetaminophen) ist in der Regel sicher. Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen können bei Herzproblemen problematisch sein - aber nicht direkt bei COPD. Wenn Sie Schmerzen haben, fragen Sie: „Ist das ein Opioid?“ Wenn nein, ist Paracetamol oft die beste Wahl.

Was ist mit Cannabis?

Einige COPD-Patienten versuchen Cannabis, um Schmerzen oder Angst zu lindern. Aber Rauchen ist bei COPD tabu - egal ob Tabak oder Marihuana. Inhalieren schädigt die Lunge weiter. Cannabidiol (CBD) in Form von Tropfen oder Kapseln könnte eine Alternative sein, aber es gibt noch keine ausreichenden Studien bei COPD. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt - und nicht mit dem Apotheker im Laden.

Was ist mit Impfungen?

Impfungen sind nicht nur sicher - sie sind lebenswichtig. Die Pneumokokken- und Grippeimpfung reduzieren das Risiko für COPD-Schübe um bis zu 50 %. Impfungen gehören zur Standardtherapie. Kein Medikament, das Sie vermeiden müssen - im Gegenteil: Sie brauchen sie.

Wie geht es weiter?

Die Zukunft liegt in personalisierter Medizin. Forscher testen bereits genetische Tests (CYP2D6, CYP2C19), um vorherzusagen, wie Ihr Körper bestimmte Medikamente abbaut. Künftig könnte Ihr Arzt einfach Ihr Genom lesen und wissen: „Für Sie ist dieses Medikament gefährlich - nehmen Sie das andere.“

Bis dahin: Machen Sie Ihre eigene Medikations-Checkliste. Schreiben Sie alle Pillen auf. Prüfen Sie sie gegen diese Liste. Fragen Sie. Und vertrauen Sie nicht auf „Das hat mir mein Arzt gesagt“ - fragen Sie nach warum.

Kann ich Opioid-Schmerzmittel bei COPD überhaupt nehmen?

Opioid-Schmerzmittel sind bei COPD generell zu vermeiden. In extremen Fällen, wie schwerer Atemnot am Lebensende, können sie unter strenger Überwachung und mit sehr niedrigen Dosen eingesetzt werden - aber nur, wenn keine andere Option mehr bleibt. Selbst kleine Dosen können bei COPD-Patienten zu Atemstillstand führen. Es gibt immer sicherere Alternativen wie Paracetamol oder physikalische Therapie.

Warum ist Propranolol bei COPD gefährlich, aber Metoprolol nicht?

Propranolol blockiert nicht nur die Beta-1-Rezeptoren im Herzen, sondern auch die Beta-2-Rezeptoren in den Lungen. Diese Rezeptoren halten die Atemwege offen. Wenn sie blockiert werden, verengen sich die Bronchien - und das verschlimmert die Atemnot. Metoprolol wirkt hingegen selektiv nur auf das Herz. Es hat fast keine Wirkung auf die Lunge und ist daher sicherer.

Sind Antihistaminika wie Benadryl wirklich so schlimm?

Ja. Diphenhydramin (Benadryl) ist ein erstes-Generation-Antihistaminikum mit stark anticholinergen Effekten. Es macht den Schleim in den Atemwegen dicker und klebriger. Bei COPD ist der Schleim schon schwer abzuhusten. Wenn er noch dicker wird, bleibt er stecken - und löst einen Schub aus. Viele Patienten bemerken das nicht, bis sie plötzlich nicht mehr atmen können. Es gibt sicherere Alternativen wie Loratadin oder Cetirizin, die kaum anticholinerg wirken.

Was ist mit Schlafmitteln wie Ambien?

Zolpidem (Ambien) und ähnliche Schlafmittel dämpfen das Atemzentrum im Gehirn - genau wie Opioiden. Bei COPD-Patienten ist das besonders gefährlich. 28 % der COPD-Patienten, die 2021 wegen Atemversagen ins Krankenhaus kamen, hatten vorher ein Schlafmittel eingenommen. Langfristig ist eine Schlafhygiene (regelmäßige Schlafzeiten, kein Bildschirm vor dem Bett, kühles Zimmer) viel sicherer und wirksamer als Tabletten.

Wie oft sollte ich meine Medikamente überprüfen lassen?

Mindestens zweimal pro Jahr. Jeder neue Arztbesuch, jede neue Verschreibung oder jede Änderung der Dosis ist ein Grund, alle Medikamente gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu überprüfen. Die American College of Chest Physicians empfiehlt eine systematische Medikationsprüfung für alle COPD-Patienten. Viele Krankenkassen bieten dafür sogar spezielle Beratungsgespräche mit Apothekern an - nutzen Sie sie.

11 Kommentare

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    Runa Bhaumik

    Januar 5, 2026 AT 19:54

    Ich bin erstaunt, wie viele Menschen einfach blind Medikamente nehmen, ohne die Nebenwirkungen zu prüfen. Diese Liste ist ein echter Lichtblick für COPD-Patienten. Vielen Dank für die klare, gut strukturierte Aufstellung - ich werde sie meinem Vater zeigen, der seit Jahren Propranolol nimmt und immer wieder Atemnot hat. Endlich ein Grund, mit dem Arzt zu sprechen.

    Ich habe auch schon erlebt, wie jemand wegen Benadryl ins Krankenhaus kam. Keiner dachte, dass eine Allergietablette so gefährlich sein könnte. Das ist erschreckend.

    Bitte teilen Sie diese Info weiter. Es könnte Leben retten.

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    Tom André Vibeto

    Januar 6, 2026 AT 03:17

    Die menschliche Körpermaschine ist ein komplexes System - und wir behandeln sie wie ein billiges Auto, das man mit irgendeinem Treibstoff füllen kann. Opioide als Schmerzmittel? Ein bisschen wie mit einer Federpistole auf einen Panzer zu schießen. Die Wucht des Schmerzes wird gedämpft, aber die Struktur bricht innen zusammen.

    Die Lunge ist kein passiver Ballon. Sie ist ein lebendiger, atemender Organismus, der sich mit jeder chemischen Belastung verändert. Und wir schreiben ihm vor, wie es zu atmen hat - mit Pillen, die den Atem zähen. Das ist keine Therapie. Das ist eine künstliche Erstickung mit Rezept.

    Vielleicht brauchen wir nicht mehr Medikamente. Vielleicht brauchen wir mehr Respekt vor dem Körper, der uns täglich trägt - ohne dass wir es bemerken.

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    Linn Leona K

    Januar 6, 2026 AT 03:18

    Ich hab das vor zwei Monaten erlebt… mein Opa hat wegen einem Husten, den er nicht loswurde, ACE-Hemmer bekommen. Keiner hat gesagt, dass das ein Problem sein könnte. Dann kam der Krankenhausaufenthalt. Er hat sich nie wieder richtig erholt.

    Ich hab jetzt seine Medikamente komplett überprüft. Hatte 5 Dinge auf der Liste, die er stoppen sollte. Seitdem atmet er wieder. Einfach so. 😢🙏

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    Håvard Paulsen

    Januar 6, 2026 AT 11:22

    Das ist so wichtig und wird so oft ignoriert. Ich hab mal einen Arzt gefragt, warum er Propranolol verschreibt, wenn es so gefährlich ist. Der hat gesagt: 'Weil es billig ist.'

    Das ist kein medizinischer Entscheid. Das ist ein wirtschaftlicher.

    Und wir als Patienten zahlen mit der Luft, die wir atmen.

    Frage immer nach Alternativen. Frag nicht nur, ob es geht. Frag: Warum genau das?

    Und wenn du einen Apotheker kennst, der sich wirklich auskennt - halte ihn fest. Die sind die wahren Helden.

    PS: Paracetamol ist dein Freund. Nichts anderes brauchst du.

    PPS: Ich hab meine Schlafmittel abgesetzt. Schlafhygiene ist echt. Funktioniert. Und ich schlafe besser als mit Ambien.

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    Tanja Brenden

    Januar 7, 2026 AT 10:23

    WAS IST DAS FÜR EIN DOKUMENT?!?!?!

    Ich hab das gelesen und bin direkt zu meinem Arzt gerannt - mit meinem ganzen Medikamenten-Koffer, wie du es vorgeschlagen hast. Ich hab 7 Medikamente auf der roten Liste - und keins davon hat mir jemand gesagt, dass es gefährlich ist!

    Ich hab jetzt Metoprolol statt Propranolol, keine Antihistaminika mehr, und ich nehme endlich wieder tief durch - ohne Angst, dass ich aufwache und nicht mehr atme.

    Danke. Von Herzen. Du hast mir mein Leben zurückgegeben.

    Ich teile das mit allen COPD-Freunden in meiner Gruppe. JEDER muss das lesen.

    Wenn du diese Info nicht weitergibst - du bist Teil des Problems. Teile es.

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    Torbjørn Kallstad

    Januar 9, 2026 AT 06:43

    Oh, wieder eine Angstvermehrungskampagne von der Pharmaindustrie, die uns alle zu Opfern machen will.

    Die CDC-Zahlen? Ganz klar manipuliert. Opioid-Abhängigkeit ist ein soziales Problem, kein medizinisches. Und wer sich mit Schlafmitteln überwacht, hat sowieso keine Kontrolle über sein Leben.

    Und jetzt soll ich Metoprolol nehmen? Weil 'es sicherer' ist? Wer hat das entschieden? Ein Arzt? Ein Pharmakologe? Oder jemand, der von AstraZeneca bezahlt wird?

    Ich vertraue keiner Studie, die nicht von einer unabhängigen Gruppe gemacht wurde. Und die gibt es nicht. Alles ist korrupt.

    Mein Körper, meine Entscheidung. Ich nehme, was ich will. Und wenn ich sterbe? Na und. Ich lebte frei.

    😂

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    Daniel Cash Kristiansen

    Januar 9, 2026 AT 08:12

    Die hier dargestellten Risiken sind nicht nur medizinisch relevant - sie sind ethisch und philosophisch kritisch. Die moderne Medizin hat sich von der Heilkunst zu einer industriellen Produktionskette entwickelt, in der der Patient nicht mehr als Subjekt, sondern als Konsument betrachtet wird.

    Die Verwendung von Anticholinergika bei COPD ist ein Paradebeispiel für die pathologische Reduktion des menschlichen Körpers auf eine biochemische Maschine, die mit synthetischen Substanzen 'optimiert' werden muss - obwohl die zugrundeliegende Pathophysiologie ignoriert wird.

    Die GOLD-Richtlinien sind ein Schritt in die richtige Richtung, doch sie reichen nicht aus. Wir brauchen eine radikale Neuausrichtung der medizinischen Ausbildung, weg von der Pharmakologie hin zur Systembiologie.

    Und wer diese Informationen nicht versteht, sollte nicht über seine eigene Gesundheit entscheiden. Das ist keine Diskriminierung - das ist medizinische Verantwortung.

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    linn Bjorvatn

    Januar 10, 2026 AT 19:04

    Die ACB-Skala ist ein hervorragendes Werkzeug, das viel zu selten genutzt wird. Ich arbeite als Apothekerin und sehe täglich, wie Patienten mit Summen von 4, 5, sogar 6 auf der Skala Medikamente einnehmen - ohne dass jemand es bemerkt.

    Die meisten wissen nicht einmal, was 'anticholinerg' bedeutet. Sie nehmen es, weil es 'hilft'.

    Wir müssen diese Skala in jede Apotheke integrieren. In den digitalen Rezept-Systemen. In den Patientenportalen. Es sollte automatisch bei jeder Verschreibung berechnet werden.

    Das ist kein Luxus. Das ist medizinische Grundversorgung.

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    Filip overas

    Januar 12, 2026 AT 13:56

    Das ist eine gezielte Desinformation. Wer hat diese Studien veröffentlicht? Wer finanziert die GOLD-Richtlinien? Wer profitiert von der Verbreitung von Angst?

    Ich habe recherchiert. Die CDC hat in den letzten 10 Jahren 38 Studien über Opioid-Todesfälle bei COPD veröffentlicht - alle von Pharmakonzernen gesponsert. Die WHO hat 2021 eine geheime Richtlinie unterschrieben, die den Einsatz von Beta-Blockern bei COPD verbietet - aber sie wurde nie veröffentlicht.

    Die Ärzte sind nicht hilflos. Sie sind Komplizen. Die Apotheker sind Spione. Die Patienten sind Versuchskaninchen.

    Ich habe meine Medikamente abgesetzt. Ich atme jetzt mit Atemübungen, Kräutern und Sonnenlicht. Keine Pillen. Keine Angst. Keine Lügen.

    Wer glaubt, dass die Pharmaindustrie Interesse an deiner Gesundheit hat - der hat noch nie ein Jahresbericht gelesen.

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    Tora Jane

    Januar 13, 2026 AT 13:56

    Ich hab das gelesen und geweint. Mein Mann hat COPD. Ich hab ihn nie gefragt, was er nimmt. Ich dachte, der Arzt weiß das schon.

    Heute haben wir seine Pillen auf den Tisch gelegt. Wir haben alles gecheckt. Und ich hab ihm gesagt: 'Wir machen das jetzt zusammen.'

    Ich liebe dich. Und ich will, dass du noch lange atmen kannst.

    Vielen Dank für diese Liste. Sie hat uns gerettet.

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    Jorid Kristensen

    Januar 13, 2026 AT 14:06

    Das ist typisch für Deutschland: immer nur die Pillen, nie die Lebensweise. Wer raucht, sollte nicht leben. Wer fett isst, sollte nicht atmen. Wer sich nicht bewegt, stirbt. Punkt.

    Und jetzt soll man noch mehr Pillen vermeiden? Warum nicht einfach aufhören, COPD zu haben? Die Lösung ist einfach: Lebe gesund. Dann brauchst du keine Liste. Du brauchst keine Medikamente.

    Ich hab das selbst erlebt. Ich hab aufgehört zu rauchen, bin jeden Tag gelaufen, und jetzt brauche ich nur noch ein Inhalatoren pro Woche. Die anderen? Weg damit.

    Es ist nicht die Medizin, die dich rettet. Es ist deine Disziplin.

    Und wenn du nicht willst - dann stirb halt. Niemand zwingt dich.

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